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2009
 Übernahme der Nerchau Mal- und Künstlerfarben durch den renomierten Künstlerfarbenhersteller Dr. Fr. Schoenfeld GmbH aus Düsseldorf, der seit 1862 Künstlerfarben unter dem Markennamen
produziert und verkauft

2004
 Aufgrund des stetigen Umsatzwachstums werden die Produktionsanlagen erweitert.

2003
 Das attraktive Farbensortiment wird abgerundet durch das Angebot von Keilrahmen und die hochwertigen Staffeleien der Firma MABEF.

2002
 Zu den umsatzstarken Acrylfarben werden Malhilfsmittel für Acrylmalerei entwickelt. Die Strukturpasten und Strukturgele geben der Acrylmalerei neue kreative Impulse und entwickeln sich zu Trendprodukten.

2000
 Mit den Neuheiten Rubens Premia, Rubens Atelier und Rubens Dekoracryl setzt Nerchau Akzente in der Acrylfarbenherstellung.

1999
 Die Neuheit Window Art Fenstermalfarben entwickeln sich zu einem echten "Verkaufsschlager". Nerchau Mal- und Künstlerfarben kann auf ein 6 Jahre andauerndes Umsatzwachstum zurückschauen.

1998
 Die erfolgreichen Malfertigen Deckfarben werden in das Produktprogramm aufgenommen.

1996
 Das Produktionsprogramm umfaßt Mal- und Künstlerfarben, Dispersionsanstrichstoffe und Kunststoffeinfärbepasten.

1992
 Privatisierung des heutigen Betriebes in der Nordstraße durch die leistungsstarken Deutschen Amphibolinwerke als Werk der Lacufa AG und ist somit Teil der europaweit erfolgreich tätigen Caparol Firmengruppe.

1990
 Die Produktionsstätte fällt einem Brand zum Opfer, die Produktion wird in das heutige Werk Nordstraße umgelagert.

1986
 Erweiterung der Produktpalette um Stoffmalfarben und Aqua-Linoldruckfarben.

1970
 Es erfolgt die Übernahme der Malfarbenproduktion der Fa. Neisch und Co., Dresden, die auf 80-jähriges Bestehen zurückblicken konnte. Damit erweiterte sich das Produktionsprogramm in Nerchau um Produkte wie Guaschfarben, Temperafarben, Aquarellfarben, Ei-Temperafarben, Lasurfarben, Tuschierfarben. Die Original Schulmalfarben sind aus den von der Fa. Neisch übernommenen Guaschfarben abgeleitet. Auch Spezial-Schilderölfarben werden gefertigt.

1969
 Die Farbenfabrik Nerchau wird ein Werk des Betriebsverbandes Kali-Chemie Berlin innerhalb des Kombinates Lacke und Farben. Im Rahmen dieser Änderung wird der Betrieb in der Nordstraße weiter auf Malfarben, Abtönfarben und Kunststoffeinfärbepasten spezialisiert.

1965
 Die bekannte Brücke das "Blaue Wunder" in Dresden erhält einen Anstrich mit reiner Bleiweiß-Öl-Deckfarbe aus Nerchau, der 20 Jahre Bestand hat.

1957
 Erweiterung der Produktpalette durch Ölabtönfarben und PVAC-Plakatfarben.

1950
 Ein Brand, verursacht durch Entzündung von Prozeßgasen, zerstört einen Teil der Anlage, die jedoch sofort wieder aufgebaut wird. Im Jahr 1950 beginnt die Produktion der Nerchauer Künstlerölfarben. In enger Zusammenarbeit mit der Kunsthochschule Berlin-Weißensee werden die Farben mit einem Forschungsthema von 1954 bis 1958 weiterentwickelt. Auch Farben auf Dispersionsbasis wurden schon getestet.

1945
 Verstaatlichung der Farbenwerke Nerchau zur Vereinigten Farben- und Lackfabrik Nerchau (später nur Farbenfabrik Nerchau genannt).

1930
 Entwicklung einer Fassadenfarbe auf Basis von Wasserglas, die vom Markt gut angenommen und auch als Brandschutzfarbe angeboten wird.

1929
 Erste Fertigung von Künstlerölfarben in bescheidenem Umfang und in einfacher Weise, von Hand in Tuben gefüllt.

1906
 Ein Großfeuer zerstört einen beträchtlichen Teil des Werkes.

1886
 Es entsteht an einem zweiten Standort in Nerchau eine Lackfabrik, die mit einer kleinen Belegschaft von etwa 20 Mitarbeitern Öl- und Lackfarben herstellt. Der Ortsname Nerchau wird in dieser Zeit zu einem Qualitätsbegriff für Farben, wie einer weißen Lackfarbe, die als "Nerchauer Weiß" in Fachkreisen geschätzt sind.

1880
 Die Produktion dehnt sich über die Aufbereitung von Erdfarben auch auf die Herstellung anderer Trockenfarben aus. Die Nerchauer Farbenwerke beschäftigen bald über 100 Mitarbeiter.

1834
 Die Geschichte der Nerchauer Farben beginnt im Jahr 1834, als die Gebrüder Hessel in der Kleinstadt Nerchau, 40 km südöstlich von Leipzig, das Unternehmen gründen.
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